Klugheit und Liebe sind nicht füreinander gemacht. Wächst die Liebe, so schwindet die Klugheit.

François La Rochefoucault

Mit dem Kopf oder dem Herzen denken? Das ist nicht immer eine einfache Entscheidung. Und hängt von der Situation ab.

Ich finde, keines von beidem sollte komplett ausgeschlossen werden. Es geht viel mehr darum zu wissen, wie viel Herz und wie viel Kopf in eine Situation einfließen darf.

Wenn wir in manchen Situation zu viel Herz rein lassen, dann kann es uns genau so unglücklich machen, wie wenn wir nur Entscheidungen mit den Kopf fassen.

Nehmen wir mich als Beispiel: Ich kann nicht lange in einem Job bleiben, der mich nicht erfüllt, ohne das Bedürfnis zu haben, weg laufen zu müssen. Das liegt daran, dass ich diese Entscheidungen mit dem Herzen treffe. Würde ich etwas mehr in mich horchen, dann würde ich einsehen, dass ich einen Job brauche und der ja auch nicht für immer sein muss, aber jetzt gerade in der Situation die beste Möglichkeit ist. Aber ich bin bisher irgendwann doch mit dem Herzen gegangen und konnte die Jobs nicht halten.
Da spielten natürlich auch noch andere, unterschiedliche Faktoren mit hinein, aber das ist grob gesehen genau das was passierte.

Mittlerweile sehe ich das so, dass ich den Job brauche um mich über Wasser zu halten, damit ich meinen Träumen nachgehen kann und den Job irgendwann nicht mehr brauche.

Wie findet ihr dieses Gleichgewicht für euch?



Für die Schreibenden:

Wie entscheiden sich eure Figuren? Mit dem Herz oder mit dem Kopf?


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